... weil Shelties einfach cool sind ...

Ostfriesland …

Ostfriesland …

… stand dieses Jahr als Urlaubsziel auf unserem Plan. Wir hatten uns ein kleines sehr schön eingerichtetes und absolut hundefreundliches Ferienhaus für eine Woche angemietet. Mit einem großen umzäunten Garten inkl. Manni, der selbständig arbeitende Rasenmähroboter, der abends ans Werk ging und einem hartnäckigen Maulwurf. Unsere Shelties staunten nicht schlecht über Manni, der sich ihrer Meinung nach völlig unkoordiniert bewegte und nach nix roch. Am Tag zwei war das komische Ding aber dann auch im Garten akzeptiert.
Ca. 15 Minuten Fahrtzeit und wir waren am Norddeich in Norden. Dort befand sich auch ein ca. 2 ha großer Hundestrand an dem auch Freilauf für Hunde erlaubt war. Ein beliebter Anlaufpunkt für viele Touristen und jetzt nicht ganz so unser Ding. Man konnte allerdings sehr schön am Deich entlang spazieren gehen. Für Hunde galt auch hier wieder Leinenpflicht. Bei der Fülle an Hunden (von denen der ein oder andere weniger gehorchte) macht das auch sicher Sinn.

Da war es am Naturstrand bei Hilgenriedersiel schon wesentlich entspannter. Zwar galt hier auch Leinenpflicht wegen Kuh- und Schafweiden, dafür wenig besucht und sehr idyllisch gelegen.
Unsere Shelties waren mehr oder weniger begeistert vom Meer. Niedrigwasser und Aquajogging war noch in Ordnung für sie. Hochwasser mit Wellen war dann doch zu viel und sie haben es vorgezogen am Lager zu bleiben.

Auch sehenswert ist der Schloßpark Lütetsburg. Auch dort sind Hunde willkommen und man kann im wunderschön angelegten Schloßpark ganz in Ruhe flanieren.

Absoluter Höhenpunkt unseres Urlaubs war der Besuch auf die kleinste bewohnte ostfriesische Insel Baltrum. Schon früh morgens ging es mit dem Schiff von Neßmersiel rüber zur Insel. Die nicht ganz so günstige aber absolut lohnende Überfahrt dauerte ca. eine halbe Stunde vorbei an den Seehundbänken an der Ostküste von Norderney. Auch die Schifffahrt haben unsere Shelties gelassen hingenommen. Baltrum ist eine sehr ruhige überschaubare Insel und autofrei. In ein paar Stunden hat man sie umrundet, davon geht es die meiste Zeit am Sandstrand entlang und die andere Hälfte über einen ausgewiesenen Weg durch die herrliche Dünenlandschaft, die von unzähligen Kaninchen bewohnt werden. Auch in der Ortschaft sieht man diese des Öfteren in den ein oder anderen Vorgärten sitzen. Da vor den Kaninchen natürlich auch die wundervolle Dünenlandschaft nicht sicher ist, werden sie durch Bejagung dezimiert um die schützenswerte Landschaft erhalten zu können.
Auf Baltrum gibt es auch einen ausgewiesenen Hundestrand mit Strandkörben und nebendran dann eigentlich nichts anderes mehr als feinster Sandstrand für Jedermann/frau mit oder ohne Hund. Hier hatte man viel Platz sich ein geeignetes Fleckchen zum Ruhen und Baden auszusuchen. Bei Sonnenuntergang ging es dann wieder zurück ans Festland. Baltrum ist auf jeden Fall ein Besuch wert.

Ein Ausflug zu dem kleinsten Leuchtturm in Pilsum und größten Leuchtturm Deutschlands in Campen am Krummhörn lohnt sich ebenfalls. Den kleinen „Otto“ konnten wir leider nicht von innen besichtigen, dafür den großen mit 308 Stufen bis nach ganz oben. Der Ausblick, trotz weniger schönem Wetter, war sehr eindrucksvoll.
Den Fischerort Greetsiel sollte man auch mal besuchen. Eine sehr schöne Stadt mit schönen Bauwerk und regsamen Hafen.

Da unser Haus ja zwischen Meer und Moor lag haben wir auch einen Ausflug nach Eversmeer gemacht und die Moorlandschaft und den tiefschwarzen Moorsee „Ewiges Meer“ erkundet. Moorleichen haben wir keine entdeckt, dafür eine beeindruckende Landschaft die über Jahrtausende entstanden ist.

In Norden findet man auch die Seehundeauffangstation. Ein Waisenheim für verlassene junge Heuler. Hier werden die Kleinen aufgepeppelt bis sie für das Leben in der Nordsee kräftig genug sind. Auch das Waloseum kann man in Norden besuchen, das nicht nur ein Pottwalskelett zu bieten hat, sondern auch noch viel über die tierischen Bewohner der Nordsee beispielhaft zeigt.
Einen weniger nicht so guten Wettertag haben wir genutzt um das Ostfriesische Teemuseum in Norden zu besuchen. Alles aus der Welt des Tee´s gab es hier zu bestaunen und an einer kleiner Teezeremonie durften wir auch teilnehmen. Der typische Ostfriesentee wird mit 30%iger Sahne gereicht, sonst gibt es die typischen Wölkchen im Tee nicht. Hunde sind hier auch sehr willkommen und nicht nur die Teeausstellung, auch unsere Shelties wurden auch hier sehr oft fotografiert 😊.

Uns hat Ostfriesland sehr sehr gut gefallen. Auch wenn fast überall Leinenpflicht besteht, für den Schutz der wunderschönen Landschaft, kann man das schon mal in Kauf nehmen.
Ich vermisse Ostfriesland, seine Landschaft, das Watt, die Nordsee, die Wellen, den Wind, Ebbe und Flut und die Luft.

Und ganz besonders hat es mich für unser Bernic´al gefreut, ihr hat die Nordseeluft so gut getan ♥.



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